WTO-Kalkulator

Stehen Sie kurz vor einem WTO-Verfahren?

Gerne begleiten wir Sie Schritt für Schritt durch Ihr Beschaffungsverfahren bis hin zum Vertragsabschluss und beraten Sie bei der wirtschaftlichen Evaluation von Lösungen.

Mit nur wenigen Klicks ermöglicht Ihnen der WTO-Kalkulator eine unverbindliche und kostenlose Berechnung des Richtpreises für Ihr Beschaffungsverfahren.

Die Zuständigkeiten und organisatorischen Abläufe einer Beschaffung sind je föderale Ebene sowie den dabei anzuwendenden Rechtsgrundlagen teilweise unterschiedlich.

Personal bzw. Personalverleih: Sie benötigen fachspezifisches Personal/Profile für eine definierte Zeit und mit einem definierten Umfang, aber die konkreten Ergebnisse und Resultate der benötigten Arbeiten können noch nicht festgelegt werden. Das bedeutet, dass Sie Weisungsrecht über die zur Verfügung gestellten Personen verlangen und selber die Ergebnisverantwortung tragen.

Dienstleistung und/oder Güter: Sie benötigen entweder konkrete Dienstleistungen oder Güter oder eine Kombination von beidem. Die dabei zu erbringenden Lieferergebnisse oder zu liefernden Produkte sind definiert.

Standardsoftware und zugehörige Dienstleistungen: Sie benötigen den Einsatz einer Standardsoftware, wobei der Auftragnehmer Ihnen die Nutzung seiner Software gegen eine Lizenz zur Verfügung stellt. Dienstleistungen umfassen neben Pflege und Wartung auch Projekt-, Anpassungs- und Customizingarbeiten.

Individualsoftware und zugehörige Dienstleistungen: Sie benötigen eine einzigartige und massgeschneiderte Softwarelösung, welche der Auftragnehmer für Sie baut. Dienstleistungen umfassen neben der Entwicklung die Pflege und Wartung sowie entsprechende Projekte oder Weiterentwicklungsarbeiten.

Erste Idee des Beschaffungsgegenstandes: Projektdokumente der Initialisierungsphase sind noch nicht vorhanden oder erst als Entwürfe vorhanden.

Klare Vorstellung des Beschaffungsgegenstandes: Projektdokumente der Initialisierungsphase bestehen und wurden freigegeben. Die Projektorganisation und die beteiligten Personen (Rollen) sind definiert und operativ.

Detaillierte Anforderungen: Die Anforderungen an den Beschaffungsgegenstand sind in Form von Anforderungsbäumen, Use Case Diagrammen etc. beschrieben.

Entwurf der Ausschreibungsunterlagen: Ausschreibungsgegenstände sind beschrieben und ein Entwurf der Ausschreibungsunterlagen liegt vor.

Einladungsverfahren: Vergabeverfahren ohne öffentliche Ausschreibung, bei dem die Auftraggeberin mehrere Anbieterinnen direkt einlädt, ein Angebot einzureichen (mindestens drei, von diesen mindestens eine ortsfremde Anbieterin).

Offenes Verfahren: Vergabeverfahren, bei dem die zu vergebenden Leistungen/Güter öffentlich ausgeschrieben werden müssen und alle geeigneten Anbieterinnen ein Angebot einreichen können.

Selektives Verfahren: Vergabeverfahren in zwei Schritten, wo in einem ersten Schritt die Anbietereignung auf Basis eines Teilnahmeantrages bewertet wird und in einem zweiten Schritt die bestbewerteten Anbieter für die effektive Angebotseinreichung eingeladen werden.

Vorleistungen, bspw. in einem Projekt oder als bestehender Lieferant, können zur Vorbefassung führen. Zwecks Ausgleich einer Vorbefassung müssen zusätzliche und teils umfassende Unterlagen als Beilage zu den Ausschreibungsunterlagen erstellt werden und der gesuchte Leistungsgegenstand muss in den Ausschreibungsunterlagen so strukturiert und ausgeprägt sein, dass dadurch keinem Lieferanten ein Vorteil ermöglicht wird.

Die beschaffungsrechtlichen Zuständigkeiten unterscheiden sich je nach föderaler Ebene sowie den dabei geltenden Rechtsgrundlagen.

Die Auftraggeberin kann benötigte Leistungen / Güter ungeteilt als Ganzes oder in einzelnen Teilen (Losen) beschaffen. Eine Unterteilung in Lose macht dann Sinn, wenn dadurch der Wettbewerb zusätzlich geöffnet werden kann und die Lose untereinander keine direkten Abhängigkeiten beinhalten, welche eine zwingende Bündelung/Zusammenfassung begründen.

Werkvertrag: Bei einem Werkvertrag verpflichtet sich der Anbieter zur Herstellung eines Werkes und der Besteller zur Leistung einer Vergütung. In den Ausschreibungsunterlagen sind die Anforderungen an das abzuliefernde Werk sowie das vorgesehene Abnahmeverfahren resp. die anzuwendenden Abnahmekriterien genauestens zu definieren.

Anbieterpräsentationen sind Teil der Zuschlagskriterien und werden bewertet. Die detaillierten Anforderungen und Kriterien der durchzuführenden Anbieterpräsentationen sind in den Ausschreibungsunterlagen klar vorzugeben und die Durchführung erfolgt in einem abschliessenden separaten Block der Angebotsbewertung. Anbieterpräsentationen verlängern den Evaluationsprozess um einige Wochen und bedeuten zusätzliche Aufwendungen für die Vorbereitung und Durchführung.

Abhängig von der Grösse des Anbietermarktes, konkreten Marktkenntnissen (z.B. aus durchgeführten RFI’s) oder aus Erfahrungen aus vergleichbaren Ausschreibungsverfahren in naher Vergangenheit kann u.U. abgeschätzt werden, wie viele Angebote zu erwarten sind.

Zuschlagsverfügung: In der Zuschlagsverfügung wird kurz begründet, weshalb das berücksichtigte Angebot mit Bezug auf die Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste ist.

Debriefing-Fichen: Mit einem Debriefing erteilt die Vergabebehörde einem nicht berücksichtigten Anbieter auf Gesuch Auskünfte über die wesentlichen Gründe seiner Nichtberücksichtigung. Durch optimale Information und Kommunikation der Begründungen innerhalb des zulässigen Rahmens kann eine allfällige Beschwerde eines nicht berücksichtigten Anbieters verhindert werden. Dazu empfiehlt es sich, schriftliche Debriefing-Fichen zu erstellen.

Kontaktinformationen